Vorträge

Die Gen-Diät
Wie das Erbgut und die Darmflora unser Gewicht bestimmen

Die aktuellen Fortschritte der Humangenetik erlauben es endlich, das menschliche Erbgut und das Mikrobiom des Darmes so zu entschlüsseln, dass Zusammenhänge von genetischer Veranlagung und daraus resultierendem Gewichtsverhalten sichtbar gemacht werden können.
Dieses Wissen liefert die Erklärung dafür, warum manche Menschen mit einer Diät Erfolg haben und andere dagegen nicht. Jeder Mensch verstoffwechselt aufgrund seiner Gene Kohlenhydrate, Eiweiß und Fette unterschiedlich, daher gibt es keine allgemeingültigen Patentrezepte zum Abnehmen. Dennoch liefern die Ergebnisse der relativ einfach durchzuführenden Untersuchung für die Erstellung eines individuellen Ernährungsplanes, sowohl zur Gewichtsreduktion als auch bei notwendiger Zunahme des Körpergewichtes.

Dieser Vortrag soll Sie motivieren, gezielt etwas gegen den Winterspeck zu tun. Informieren Sie sich, wie Sie individuell mittels sogenannter personalisierter Ernährung nach den Genen bewußt und nachhaltig eine Körpergewichtsoptimierung erzielen können.


Gesundheitsreihe der Schwäbische Zeitung
Darm-Hirn-Achse – Wenn der Darm an „Burn out“ leidet
Natürliche Regelmechanismen gegen Nahrungsmittelallergene, Stress und Medikamente

Die Funktionsfähigkeit des größten Organs unseres Körpers wird von vielen Faktoren beeinflusst. Nahrung, Umweltgifte, Medikamente müssen aufgenommen, umgewandelt, ausgeschieden und psychische Belastungen, wie Stress, „verarbeitet“ werden. Es herrscht ein reger Kontakt zwischen Innerem und Äußeren des Körpers. Der Darm verdaut also nicht nur, er „denkt“ auch.

Ein Ungleichgewicht dieser Aufgaben stört das harmonische Zusammenspiel von Darmflora mit Darmschleimhaut und deren gesundem Darmmilieu. Es entstehen Verdauungsstörungen. Bleibt eine adäquate Reaktion auf diese Symptome aus, wird der Mensch krank. Ein ganzheitliches Therapiekonzept, bestehend aus Änderungen von Ernährungsgewohnheiten, Steigerung der Alltagsbewegung und einem optimierten Zeitmanagement mit Platz für Entspannung, bietet mit nachgewiesenen großen Erfolgsaussichten teuren Medikamenten die Stirn.

Fazit:
Dieser Vortrag und seine Wiederholung wurde insgesamt von ca. 180 Besuchern gehört.
Er diente dem Einstieg in das Verständnis der vielfältigen Funktionsmechanismen des Darmes über die der Verdauungsvorgänge hinaus und der damit verbundenen möglichen Störfaktoren.

Es wurden ganzheitliche Konzepte von Diagnostikverfahren und Therapiemöglichkeiten vorgestellt. Dabei kristallisierte sich eindeutig heraus, dass im Vordergrund immer persönliche Gegebenheiten stehen, die zunächst ganz individuell abgeklärt und dann in Einzel- oder Gruppenform verschiedenartig therapiert werden sollten.

Im Rahmen der Diskussion nach den Vorträgen war deutlich erkennbar, dass sich unter den Zuhörern ein großer Kreis Betroffener hinsichtlich dieses Themenkreises befand.

All denjenigen, die Informations- und Beratungsbedarf über das Vorgetragene hinaus haben, sollen hiermit ermutigt werden, sich vor einem persönlichen Beratungstermin nicht zu scheuen. Das Nacharbeiten von Vortragsinhalten alleine ist kein Lösungsansatz. Es handelt sich um ein komplexes und spezielles medizinisches Fachgebiet, das bei der Diagnostik und Therapie von fachlich kompetenten Händen geführt werden sollte.