Diagnostik

Labor-Checks
Je nach Symptomatik sind verschiedene Untersuchungen von Blut, Urin- oder Stuhlproben notwendig, um Krankheiten zu diagnostizieren oder Therapieverläufe zu kontrollieren. Neben Einzelwertbestimmungen können sogenannte Profile getestet werden, wie:

  • Manager-Check ( Blutbild, Leber- und Nierenwerte, Blutfette, Spurenelemente, Mineralien)
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten/ Allergien ( Lactose, Fructose, Gluten)
  • Untersuchung der Darmflora (Fehlbesiedlungen)
  • Untersuchung auf Reizdarm
  • Krebsvorsorge (Darmkrebs, Prostatakarzinom)
  • Fettstoffwechsel
  • Osteoporose- , Thrombose- und Arterioskleroserisiko
  • Hormonstatus bei Frauen (prämenopausal, Kinderwunsch, Menopausenstatus)
  • Hormonstatus bei Männern
  • Haarausfall
  • chronische Müdigkeit
  • Immunstatus, Antioxidantien-Status

Langzeitblutdruckmessung
Die Blutdruckmessung erfolgt über einen Zeitraum von einem Tag viertelstündlich. Der Tagesablauf sollte sich wie gewohnt gestalten. Die Messungen sollen damit sowohl Alltagsbeweglichkeiten, sportliche Tätigkeiten, Ruhephasen und Schlafzeiten erfassen, damit ein aussagekräftiges Profil des Blutdruckverhaltens aufgezeichnet werden kann, um davon wiederum evtl. notwendige therapeutische Interventionen ableiten zu können.

Vektor-EKG
Die Vektorkardiografie zeichnet Potentialdifferenzen zwischen Herz und Körperoberfläche während der elektrischen Aktivität des Herzens auf. Die sogenannte Erregungsausbreitung wird dann räumlich dargestellt. Sie ist keine klinische Routinemethode, kann aber zur Klärung durchblutungsbedingter Störungen der Erregungsrückbildung verwendet werden und gegebenenfalls dem Betreffenden invasive Untersuchungen wie Herzkatheter ersparen.

Schlafscreening
Ein gestörter Schlaf kann viele Ursachen haben, z.B. Schnarchen bei Übergewicht. Dies kann dauerhaft zu Müdigkeit, Kopfschmerzen, Konzentrationsverlust, Bluthochdruck und erhöhtem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall führen. Mit einem Armbanduhr ähnlichen Messgerät können mit minimalem Aufwand und flexiblen Einsatzmöglichkeiten das Schlafprofil, Schnarchen, Atemfluss, Beinbewegungen, Körperlage und ein EKG registriert werden. Von diesen Auswertungen werden dann Therapieentscheidungen abhängig gemacht.

Bioimpedanzmessung
Diese Untersuchungsmethode ist wissenschaftlich anerkannt, kostengünstig und einfach durchzuführen. Am liegenden Patienten werden an der Hand und am Fuß Elektroden angebracht durch die ein nicht wahrnehmbarer Strom fließt. Durch Fließwiderstandsänderungen an verschiedenen inneren Geweben wird das Körpergewicht durch Berechnung aufgeteilt in Fett, fettfreie Masse, Wasser, Zellmasse und Muskulatur und zum besseren Verständnis grafisch dargestellt. Die Aufteilung des Körpergewichtes in diese einzelnen Kompartimente hat eine hohe Aussagekraft für Gewichtsreduktionsmaßnahmen, Trainingsverhalten, Verlaufskontrolle von Wassereinlagerungen und Ernährungsempfehlungen.